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Das Projekt Niedersächsische Bildungscloud der Landesinitiative n-21 im Auftrag des Kultusministeriums ( Projektlaufzeit: 1.2.2017 - 31.

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7.2020 )


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titleWelche Zielsetzung verfolgt das Projekt der Landesinitiative n21: "Niedersächsische Bildungscloud"?

Als Einstieg in das lebenslange Lernen in einer digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt bedarf es einer Basis für eine netzbasierte digitale Zusammenarbeit (Kollaboration) zwischen Lehrenden und Lernenden. Die Basis soll durch die Einrichtung einer virtuellen Kollaborationsplattform als „Niedersächsische Bildungscloud“ geschaffen werden. Dabei stellt das Projekt eine Kombination pädagogischer und auch ausstattungsbezogener Inhalte dar. An die Erkenntnisse aus dem n-21-Projekt „mobiles lernen-21“ und dem Referenzschulnetzwerk „netz-21“ wird integrativ angeknüpft. Mit der Niedersächsischen Bildungscloud ist eine IT-Infrastruktur projektiert, mit der Schülerinnen und Schüler auf professionell gewarteten IT-Systemen schulübergreifend kollaborativ zusammenarbeiten können.

  • An den beteiligten Schulen werden internetfähige Anzeige- sowie Eingabegeräte benötigt, die einen Browser aktueller Version besitzen. Dies ermöglicht den Zugang zur Niedersächsischen Bildungscloud, die webbasierte Anwendungen (Software As A Service) sowie Rechenressourcen und Speichermöglichkeiten per aktueller Cloud-Computingtechnologie bereitstellt. Ermöglicht wird dadurch ein effizienter Zugriff auf zeitgemäße IT-Dienste für einen großen Kreis an Nutzer*innen. Der spontane, bedarfsgerechte Einsatz in jedem beliebigen Unterrichtsfach wird dadurch erleichtert. Die aufwendige Installation von Software auf einzelnen Endgeräten entfällt. Sämtliche Programme und das Benutzerprofil werden cloudbasiert zur Verfügung gestellt.
  • Im Rahmen der IT-Struktur soll die Einrichtung einer bedarfsgerechten niedersächsischen Bildungscloud den Standards des Datenschutzes, des Urheberrechtes und den Anforderungen zum Schutz der Persönlichkeitsrechte  entsprechen. Die Standards und die Leistungsaspekte werden zentral erarbeitet bzw. abgestimmt und sollen für die Nutzung der Cloud landeseinheitlich zur Verfügung stehen.

  • Der Einsatz von Open Source-Systemen bzw. von Open Educational Resources (OER) soll erprobt werden.

Die Niedersächsische Bildungscloud ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits über das Stadium des Prototyps hinaus entwickelt worden. Das Ziel ist es, in einem Flächenland wie Niedersachsen zukünftig das Potenzial von digitalen Medien und Angeboten im Schulalltag besser nutzbar zu machen und dazu die bestehenden Herausforderungen und Hürden zu reduzieren und schul- sowie länderübergreifende Synergien zu schaffen. Die pädagogisch begründete Entscheidung der Schule für eine etablierte Lern- und Arbeitsumgebung und die damit verbundene jahrelange erfolgreiche Arbeit wird nicht in Frage gestellt. Vielmehr baut die Niedersächsische Bildungscloud darauf auf.

Projektziele im Überblick:

  1. Förderung von Kollaboration durch Schaffen einer entsprechenden Lernumgebung (Online-Office) 
  2. Schulübergreifende Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern unterschiedlicher Schulformen
  3. Einfache Einbindung in Kollaborationsprozesse von schulfremden Experten per Mail-Einladung
  4. Bereitstellen eines datenschutzkonformen Messenger
  5. Einfacher Zugang zu digitalen Lehr- und Lerninhalten
  6. Lernbegleitung von Schülerinnen und Schüler
  7. Neue kollaborative Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung
  8. Vernetzung von Lernorten
  9. Entlastung der Lehrkräfte von der IT-Administration
  10. Bereitstellung neuester und professionell gewarteter Anwendungen

Die Niedersächsische Bildungscloud stellt ein ergänzendes Lehrmedium dar, das sich im pädagogischen Rahmen der Schulen bewegt; die Notenverwaltung ist hierbei explizit ausgeklammert.

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