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titleWelche Technologien werden eingesetzt und über welche Schnittstellen verfügt die HPI Schul-Cloud?

Alle Dienste werden API-First entwickelt. Sie sind also alle maschinenlesbar. Dadurch können Sie durch andere Systeme konsumiert und einzelne Module der HPI Schul-Cloud einzeln eingesetzt werden. Die Benutzeroberfläche fungiert hier als ein Client, neben dem weitere denkbar und möglich sind.

Als API-Sprache wird REST/JSON gesprochen. Die Meta-Daten werden in JSON-API (json-api.org) repräsentiert.

Die Benutzeroberfläche ist als ReactJS Anwendung umgesetzt. Es kommen keine proprietären Browser Plugins (bspw. Flash) zum Einsatz. Die zugreifenden Web-Clients müssen daher entsprechend modern sein. Zur Überprüfung der Eignung wird eine dedizierte Seite („Test-Ampel“) zur Verfügung gestellt.

Alle Backend-Dienste sind dabei in NodeJS geschrieben. Dabei kommen express und featherJS als Framework zum Einsatz. Zur Persistierung kommen MongoDBPostgres und Elasticsearch zur Suche zum Einsatz. Binäre Dateien werden in S3 kompatiblen Diensten gespeichert.

Momentan verfügt die HPI-Schul-Cloud über die Schnittstellen xAPILTI und OAUTH Interfaces sowie S3. Dank des verwendeten Strategy Pattern können, insbesondere bei dem Anschluss weiterer Systeme, neue Standards recht einfach erweitert werden.


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titleWas ist SSO und wie wird es in der HPI Schul-Cloud genutzt?

SSO („Single Sign On“, zu Deutsch so etwas wie „Einmalanmeldung“) bedeutet vereinfacht, dass ein Benutzer nach einer einmaligen Anmeldung (an einem Dienst) einen halbautomatischen Zugriff auf bestimmte andere, verknüpfte Dienste bekommt, ohne sich dort jedes Mal auch noch anmelden zu müssen. SSO ist eine Vereinfachung für Anwender im Anmeldeprozess.

Hinweis: Nutzt eine Schule nun z.B. bereits Moodle, itslearning oder iServ, so können die dort verwendeten Kontodaten auch genutzt werden, um sich in der HPI Schul-Cloud anzumelden.


In der HPI Schul-Cloud soll SSO auf zweierlei grundsätzliche Arten zum Einsatz kommen. Bei beiden Arten findet ein Austausch der Anmeldedaten zwischen den Web-Portalen statt:

Zum einen wird SSO zur Anmeldung an der HPI Schul-Cloud eingesetzt, und zwar über bestimmte, an Schulen teilweise bereits genutzte externe Dienste (Moodle, iServ und itslearning), damit keine zusätzlichen Kontodaten für die HPI Schul-Cloud angelegt werden müssen (siehe Links für die Einrichtung).

Zum anderen wird SSO zukünftig zur Anmeldung an die externen Tools und Webseiten eingesetzt (wie Serlo oder Bettermarks), die durch die HPI Schul-Cloud genutzt werden können. Die HPI Schul-Cloud wird so eine pseudonymisierte SSO-Anmeldung an externe Dienste ermöglichen.


Bevor die HPI Schul-Cloud genutzt werden kann, benötigen alle Beteiligten eine eigene Registrierung. Grundsätzlich können Lehrkräfte und Schüler*innen auf verschiedene Wege in der HPI Schul-Cloud registriert werden: per manueller Anmeldung, CSV-Import und per SSO. Nutzen die Schüler*innen die manuelle Registrierung oder die Registrierung per SSO, so müssen die Lehrkräfte die Zuordnung zu Kursen und Klassen nachträglich vornehmen – nachdem sich die Schüler*innen erstmals an der HPI Schul-Cloud registriert haben. Das ist aber leicht und schnell möglich. Die Anwenderregistrierung per Import einer Liste hat dagegen den Vorteil, dass diese Anwender bereits vor dem ersten Einsatz der HPI Schul-Cloud Kursen und Klassen zugeordnet werden können. Jede Schule kann natürlich ihr eigenes Verfahren etablieren, wie Lehrkräfte und Schüler*innen am besten in der HPI Schul-Cloud zu registrieren sind.


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titleWie verträgt sich die HPI Schul-Cloud mit bestehenden Systemen?

Die HPI Schul-Cloud besteht aus mehreren Modulen, die als eigenständige und flexible Microservices implementiert und gemäß einem Mehrschichtenmodell strukturiert werden. Das hohe Maß an Modularität sorgt dafür, dass die Dienste der HPI Schul-Cloud nicht nur komplett, sondern auch als Einzelkomponenten nutzbar sind. Das Projekt will Bestehendes nicht neu erfinden, sondern vorhandene Angebote und Nutzer*innen als offenes, infrastrukturelles Element verbinden. Bereits funktionierende und etablierte Lösungen sollen die Möglichkeiten der HPI Schul-Cloud nutzen können.

Die HPI Schul-Cloud ist nicht nur offen für alle, sondern kann einzelnen Diensten und Nischenanbietern sogar die bundesweite Auffindbarkeit ermöglichen. Mittelfristig wird dies dazu führen, dass nicht nur der Marktzugang, sondern die Qualität und Konditionen von Angeboten entscheidend für deren nachhaltige Nutzung sind.

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